Die Weihnachtssaison ist eröffnet – die Schaufenster sind mit Sternchen geschmückt und der Baum steht!
Damit Sie auch in dieser Zeit entspannt und in Ruhe bei uns einkaufen können, haben wir an den Adventssamstagen länger für Sie geöffnet!

Aber egal ob Sie den Trubel lieben oder entspannt stöbern wollen, wir nehmen uns immer Zeit für Sie und Ihre Wünsche!

Matthes und Seitz, 22 €

Thomas Espedal: Das Jahr
Der Roman beginnt an einem 6. April, dem Tag, an dem Petrarca seine Laura zum ersten Mal sah. Ausgehend von dieser unerfüllten Liebe, der Quelle für Petrarcas Liebesgedichte, geht Espedal der Frage nach, ob eine solch große, einzigartige Liebe, die alle Zeiten überdauert, heute noch möglich ist, ob sie überhaupt jemals möglich war. Gemeinsam mit seinem gebrechlichen Vater unternimmt er eine Kreuzfahrt durchs Mittelmeer und bemerkt erst dort, als der Vater aufzublühen scheint, dass er auch ihn bald verlieren wird. In der Liebe seines Vaters für seine verstorbene Mutter wie auch in seiner eigenen Liebe für Janne, die ihn bereits vor Jahren verlassen hat, erkennt Tomas etwas ähnlich Bedingungsloses und Andauerndes wie bei Petrarca. Am Ende waren sie dennoch alle allein(...) (Quelle: KNV)
“Thomas Espedals neuer Roman war für mich das beste Buch in diesem Jahr! Schon lange habe kein solch poetisches und eindrucksvolles mehr Buch gelesen!”

Persönliche Empfehlung von: Andrea Tuscher

Piper, 20 €

Ursula März: Tante Martl
Tante Martl ist scheinbar unscheinbar, in Wahrheit aber ganz besonders. Der Leser spürt es gleich an der Art, wie sie ihre Telefonanrufe eröffnet: mit einem Stöhnen, dem ein unerwarteter Satz folgt. Geboren als dritte Tochter eines Vaters, der nur Söhne wollte, ist Martl die ungeliebte Jüngste, die keinen Mann findet, dafür aber einen Beruf als Volksschullehrerin. Nie verlässt sie die westpfälzische Kleinstadt, in der sie geboren wurde, ja nicht einmal ihr Elternhaus. Und obwohl sie ihren Vater jahrelang pflegt, während ihre Schwestern Familien gründen, bewahrt sie ihre Selbstständigkeit. Wie Tante Martl das schafft und in hohem Alter noch einen großen Fernsehauftritt bekommt, erzählt Ursula März mit staunender Empathie und widerständigem Humor. (Quelle:KNV)

Persönliche Empfehlung von: Annette Pitz

Luchterhand, 22 €

Nathan Englander: Dinner am Mittelpunkt der Erde
Was braucht es, damit endlich Frieden herrscht zwischen Israelis und Palästinensern? Der gefeierte jüdisch-amerikanische Schriftsteller Nathan Englander erzählt drei unwahrscheinliche Liebesgeschichten, die auf raffinierte Weise ineinander verschlungen sind und um diese zentrale Frage kreisen. Ein Mossadspion, der schon seit zwölf Jahren in einem geheimen Gefängnis eingekerkert ist, und sein Wärter. Ein General, der als Einziger von diesem Gefangenen weiß, aber seit Jahren im Koma liegt, und seine innigste Vertraute. Und ein Mann und eine Frau, die sich leidenschaftlich lieben, aber ebenso leidenschaftlich für ihr jeweiliges Land kämpfen – er ist Palästinenser, sie Israelin. Von Long Island über Berlin, Paris und Capri bis nach Israel und zum Gazastreifen, dem Mittelpunkt des so lange schon schwelenden Konflikts, führt dieser fesselnde und intensive Roman, der mit melancholischem Witz von Loyalität und Verrat, von Gewalt und Rache erzählt und von der schönsten aller Utopien träumt. (Quelle:KNV)

Persönliche Empfehlung von: Andreas Schaffer

Beck Verlag, 19.95€

Hannah Fry: Hello World
Algorithmen prägen in wachsendem Ausmaß den Alltag von Konsum, Finanzen, Medizin, Polizei, Justiz, Demokratie und sogar Kunst. Sie sortieren die Welt für uns, eröffnen neue Optionen und nehmen uns Entscheidungen ab – schnell, effektiv, gründlich. Aber sie tun das, ohne zu fragen, und stellen uns vor neue Dilemmata. Vor allem jedoch: Wir neigen dazu, Algorithmen als eine Art Autorität zu betrachten. statt ihre Macht infrage zu stellen.

Keine Dimension unserer Welt, in der sie nicht längst Einzug gehalten haben: Algorithmen, diese unscheinbaren Folgen von Anweisungen, die im Internet sowieso, aber auch in jedem Computerprogramm tätig sind, prägen in wachsendem, beängstigendem Ausmaß den Alltag von Konsum, Finanzen, Medizin, Polizei, Justiz, Demokratie und sogar Kunst. Sie sortieren die Welt für uns, eröffnen neue Optionen und nehmen uns Entscheidungen ab – schnell, effektiv, gründlich. Aber sie tun das häufig, ohne uns zu fragen, und sie stellen uns vor neue, keineswegs einfach zu lösende Dilemmata. Vor allem aber: Wir neigen dazu, Algorithmen als eine Art Autorität zu betrachten, statt ihre Macht in Frage zu stellen. Das öffnet Menschen, die uns ausbeuten wollen, Tür und Tor. Es verhindert aber auch, dass wir bessere Algorithmen bekommen. Solche, die uns bei Entscheidungen unterstützen, anstatt über uns zu verfügen. Die offenlegen, wie sie zu einer bestimmten Entscheidung gelangen. Demokratische, menschliche Algorithmen. Dafür plädiert dieses Buch – zugänglich, unterhaltsam, hochinformativ. (Quelle: KNV)

Persönliche Empfehlung von: Katharina Albert

Der Audio Verlag, 10€

Jean-Jaques Rousseau: Bekenntnisse.
Als Rousseau 1765 der Bitte seines Verlegers nachkam, seine Lebensgeschichte zu Papier zu bringen, konnte er nicht ahnen, dass seine “Bekenntnisse” noch Jahrhunderte später als Schlüsselwerk gelten würden. Zum ersten Mal boten die niedergeschriebenen Erinnerungen eines Schriftstellers mehr als allgemeine Gedanken zu Gesellschaft und Religion. Sie wurden zur präzisen Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. Das intime Psychogramm des Pädagogen und Philosophen Rousseau in der Lesung von Joachim Höppner bietet mehr als 30 Stunden Hörgenuss.
Lesung mit Joachim Höppner (Quelle: KNV)

Persönliche Empfehlung von: Johannes Schmidt

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